• BessenTalk - Der Podcast über Innovation, Kollaboration und Netzwerken Podcast

    021 – Winfried Felser über Diversität, neue Kollaborationslogik und Ethik, Ökonomische Makrostrukturen

    Im Gespräch mit Winfried Felser waren für mich folgende Statements/Fragen besonders relevant:

    • Demut als Haltung ist elementar, damit Kollaboration in
      Unternehmensnetzwerken gelingen und eine kollaborative Netzwerkgesellschaft
      entstehen kann
      .
    • Wissenskollaboration allein tut nicht weh, dort ist Harmonie
      einfach. Aber Unternehmen sind keine Spaßveranstaltung: Es geht darum, gemeinsame
      Potentiale zu entdecken: weg vom Profitdenken hin zu Integrität und einem
      ganzheitliches Denken.
    • Kultur ist AAA wichtig! Wenn wir nicht die richtige
      Einstellung haben, wir die kollaborative Netzwerkgesellschaft nicht
      funktionieren. Die Art und Weise wie wir miteinander umgehen, um Fähigkeiten
      zu entwickeln, damit Kollaboration funktionieren kann: Es braucht ein Denken in Partnerschaftlichkeit, ein Denken
      in Demut, ein Denken in  Ecosystemen und
      Win-Win.
    • Welche Fähigkeiten brauchen wir, was ist das verbindende
      Element in Netzwerken?
    • Wissenskollaboration tut nicht weh. Dort gibt es kein
      Konfliktpotential! Da ist Harmonie einfach, weil es nicht um Preise geht. Aber: an den Schmerzstellen der Silologik gilt es anders zu leben und zu begreifen, dass ein Auslutschen der Effizienzlogik ist weniger produktiv ist, als wenn wir die Potentiale
      einer besseren Kollaboration nutzen.
    • Am Ende geht es um ökonomischen Erfolg. Das Ziel: vom
      Profitdenken hinzu Ethik, Integrität und einem ganzheitliches Denken. Dies ist kein kurzfristiges Thema der Transformation,
      es braucht einen gesellschaftlichen Diskurs, und vielleicht liegt die Lösung in der Consumer Responsibility: Der Konsument bestimmt, wohin sich die Gesellschaft entwickelt.
    • Innovationsfähigkeit braucht eine langfristige Orientierung: Inhabergeführte Unternehmer haben viel eher die Bereitschaft, 15 Jahre des
      Leidens zu gehen. Konzerne gehen Innovationsrisiken nicht ein...

    Elementare Fragen:

    • Wer ist Träger einer neuen Kollaboration, wer ist Träger einen
      neuen Innovationsfähigkeit? Es braucht andere Formen und Konzepte, die
      langfristig tragen.
    • Wie entsteht Veränderung? Bottom-up, Top-Down, aus der
      Mitte? wenn der Kontext nicht trägt, kann ein Pflänzchen gleich wieder
      eingehen… Oder ist es Chichi für gute Konjunktur: kaum geht’s dem Unternehmen
      schlechter wurden alle Wissensmanager freigestellt..?
    • Wie sind ökonomische Makrostruktur aus, die dafür überhaupt
      geeignet ist, das Unternehmen besser kollaborieren können?

    NEXT HOPE: Vielleicht entsteht das koordinative Element durch gemeinsames Erleiden, um eine
    solch große Veränderungen zu meistern.

    NEXT WISH: Wir brauchen einen großen gestalterischen Entwurf für dieses
    gesellschaftliche Modell.

    Kontakt und Link zu Winfried Felser:
    http://www.competence-site.de/
    https://www.xing.com/profile/Winfried_Felser
    https://www.youtube.com/watch?v=DcAiAz3b88Q (must watch!)

    Danke, Winfried, für dieses (fast) druckreife Interview. Ich danke allen, die dieser Episode gefolgt sind und hoffe sehr, dass wir gemeinsam die notwendige Energie aufbringen, die Gesellschaft so zu gestalten, dass eine Kollaboration auf Augenhöhe möglich wird.

    #maytheforce
    #kollaboration
    #brückenbauen
    #herzwerken

    Herzliche Grüße,
    Daniela Bessen

    daniela@bessen-chain.de
    www.bessen-chain.de

     

    020 – Tim Cole über digitale Megatrends, Coopetition und Wege, die German Angst zu überwinden

    Das Gespräch war ein Fest für mich! Im Rahmen des NEXTACT2020 in Köln traf ich Tim Cole, Wanderprediger des Internets, Blogger der
    ersten Stunde und Autor diverser Bücher im Kontext Digitalisierung.

     

    In seinem neuen Buch „Wild Wild Web“ stellt er fest:  Das Internet hat eine
    Entwicklung angestoßen, die bis heute anhält. In Wirklichkeit sind wir erst
    dort, wo die Siedler waren, als die USA die erste Eisenbahn… Wer mehr wissen möchte, muss sich bis zum Erscheinungsdatum im Herbst 2018 gedulden.


    Hier einige Highlights und Insights:

     

    Statement: Was wir brauchen ist ein humaneres, zivilisierteres Internet, menschenwürdiges
    Leben.

     

    Good to Know:

    3 Megatrends, die sich miteinander verweben:

    • Trend Nr. 1: Digitalisierung
    • Trend Nr. 2: Vernetzung
    • Trend Nr. 3: Mobilisierung

    Der Wandel der Unternehmens-/Führungskultur wird möglich durch:

    • Autonom agierendes Führen
    • Ziel-, ergebnisorientiert
      führen
    • Team-orientiertes Führen

     

    These: Es erfolgt der Abschied von hierarchischen Strukturen hinzu
    netzwerkartigen Strukturen

    Mitarbeiter müssen lernen
    selbstverantwortlich, autonom zu arbeiten, lernen mit den neuen Werkzeugen zu
    arbeiten: er muss nicht durch Präsenz seine Aktivität unter Beweis stellen.

     

    Frage: Wie sollen Unternehmen untereinander kooperieren?

    Was will der Kunde? Kann ich
    das leisten? Und wenn nicht – wer kann es?

    Genossenschaftsbewegung: Unternehmen kooperieren miteinander, um die
    Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen.

     

    Kundenzentrische Beziehungsnetzwerke am Beispiel von Autobuytell (Achtung: verkauft keine
    Autos, sondern ist Konsortialführer) eines Netzwerkes mit weit über 1000 Händlern, Werkstätten, Banken und Versicherungen
    : Der Kunde findet das für
    sich beste Angebot

     

    Die Synthese von Cooperation und Competion = Coopetition

    Wettbewerber kooperieren im
    Interesse des Kunden.

     

    Collman’s Law: Jeder Unternehmer sollte sich die Frage stellen: welcher talentierter
    Start-up-Unternehmer versucht gerade im Silicon Valley mein Geschäftsmodell neu
    zu erfinden. Denn er kennt sich besser aus, er weiß, worum es geht

     

    Wir stehen uns selber im Weg oder „German Angst“:

    Der Deutsche hat Angst, die
    falsche Entscheidung zu treffen und immer zu viel zu wollen.


    Gegenmaßnahmen:

    • Nicht alles auf eine Karte
      setzen
    • Kleinere Brötchen backen
    • Das Unternehmen schrittweise
      transformieren


    Praxisbeispiele:

    BIM – Business Intelligent Modeling

    Wäre theoretisch in der Lage
    die gesamte Wertschöpfungskette zu verbinden.

    Es scheitert an der
    Bereitschaft sich vernetzen und sich auszutauschen.

     

    Ein Reinigungsunternehmen löst sein
    Personalunternehmen von selbst!

    Flexibilität, Ideenreichtum
    – das ist das, was wir in Deutschland brauchen!

     


    #DIY, oder: wer weiß es besser als der Unternehmer?!

    Wenn ich mehr wissen will, frage ich meine eigenen
    Mitarbeiter – und dennoch: das setzt Flexibilität und Mut voraus – dem anderen
    etwas zuzutrauen und loszulassen.


    Contact Tim Cole:

    homepage: http://www.cole.de/

    Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=Csw1Q2lPbuM

    Digitale Transformation:https://bit.ly/2GRjmot

    Es ware mir eine große Freude und ich hoffe, Ihnen geht es genau so. Und falls ja: lassen Sie es Ihr Netzwerk wissen!


    Herzliche Grüße

    Daniela Bessen


    #herzwerken

    #brückenbauen

    #stayinspired

    #spreadtheword


    daniela@bessen-chain.de

    www.bessen-chain.de

     

     

    019 – Conny Dethloff über Brückenbauer, fehlende Rollenprofile und das Suchen von Menschen

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    {margin-Seit 2012 ist Conny Dethloff bei Otto im Bereich Business Intelligence tätig und sucht gemeinsam mit seinem Team Wege, um gegen Konkurrenten wie Amazon und Zalando zu bestehen. Als Diplom-Mathematiker war er anfangs sehr rational orientiert, bis er erkannte, dass es „noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt“ und wandte sich integrierenden Wissenschaften wie Kybernetik und der Systemtheorie zu.

     

    Sein Erkenntnisse teilt er mit uns in diesem wunderbaren Gespräch.

    Wie immer habe ich mich an einer kurzen Zusammenfassung der Highlights – bzw. learnings versucht… Die Liste fällt auch dieses Mal wieder „etwas“ länger aus.

    ERKENNTNIS Nr. 1: Synergie entsteht durch die Verbindung der Kompetenzinseln und einfacher Sprache

     

    No Buzzwords, please!

    Bitte entmystifizieren Sie Hype Wörter und malen Sie einfache Bilder. Es muss
    so einfach sein, dass auch Kinder es verstehen: Was bedeutet z. B. agil?

     

    Definition „agil“ (Otto Group): wenn das Team, die Kunden kennt, wenn das Team die
    Bedürfnisse und Probleme der Kunden schneller bedienen können,  als andere 
    und wenn das Team schnell lernt.

    Mehrwert der gemeinsamen Begriffsverständnisses: Wenn es ein einheitliches Verständnis, eine gemeinsame Definition von Begriffen gibt, dann kann das Ganze zum Leben erweckt werden.

     

    ERKENNTNIS Nr. 2: Wir brauchen Brückenbauer, die die Kompetenz- und Experteninseln zusammenbringen.

    Die Herausforderung ist, dass man Brückenbauer nicht finden kann. Es gibt für sie kein passendes Rollenprofil – sie finden selber ihren
    Wirkungskreis.

     

    Woran erkennt man also Brückenbauer?

    • sie können beschreiben, warum sie Dinge getan
      haben oder auch nicht
    • sie verfügen über einen inneren Antrieb
    • und horchen tief in sich hinein
    • sie können Experten verschiedener Fachgattung
      zusammenbringen
    • und hören zu
    • Brückenbauer brauchen keine Rolle, sondern wollen als Mensch
      wirken, denken und handeln

    Werte der Brückenbauer:

    • sie können Unsicherheit aushalten, suchen keinen Halt in
      Strukturen (Regeln, Prozesse…
    • sie suchen nicht sofort nach
      Lösungen, halten den Lösungsraum geöffnet
    • sie denken nicht darüber nach, sie machen es einfach
    • sie sagen wenig, sie hören zu: sie wollen ganz viel von den
      Menschen erfahren und wollen nur zuhören… und denken nicht darüber nach, was
      sie selber sagen wollen
    • Jeder Mensch hat gute Gründe für seine Meinung: Brückenbauer
      interessieren sich für die Gründe
      und Bewerten nicht
    • Brückenbauer suchen nicht nach Unterschieden sondern Gemeinsamkeiten
    • Das Finden gemeinsamer Lösungen steht im Fokus!

    Hier fühlt sich der Brückenbauer wie ein Fisch im Wasser:

    Die Umgebung muss den Brückenbauern die Möglichkeit geben
    sich entfalten zu können. Dennoch werden natürlich auch Regeln benötigt, die die Kreativität „ausknipsen“. Die große Herausforderung an
    Führung ist die richtige Balance zu halten.

     

    Brückenbauer ermöglichen kurioses – Kommunikation.

    Menschen, die ewig an einander vorbei gearbeitet haben, reden miteinander, suchen und finden Lösungen.

    ERKENNTNIS Nr. 3 – Stellen Sie die richtigen Fragen!

    • Welche Fähigkeiten brauchen wir, um mit komplexen Problemen
      umzugehen?
    • Welche Skills brauchen wir?
    • Wie möchten wir miteinander denken und handeln?
    • Woran glauben wir?
    • Was bringt Menschen dazu an Dinge zu glauben?
    • Was bringt Menschen dazu, gerne zur Arbeit zu kommen?
    • Wie entscheiden wir?
    • Wer entscheidet was?
    • Was entscheiden Führungskräfte (nicht mehr)?
    • Was macht Führung überhaupt (aus)?
    • Führen wir noch fachlich, disziplinarisch?

    Dann gilt es nach Antworten zu suchen – nicht unbedingt im
    Erfahrungsschatz, denn das ist auch gar nicht möglich. Aber wir können aus unserem
    Glauben schöpfen.

     

    Achtung: Blinde Flecken!
    Warum macht Ihr das eigentlich… weil man das so macht?!

    Es braucht manchmal Menschen von außen, um Scheuklappen zu entfernen!

    Was wir tun, sind keine Naturgesetze, wir können alles
    ändern.


    Und bitte fangen Sie klein an, denn, die ersten Schritte kann man nicht auf großer Ebene machen.

    Kontakt

    Hier geht’s zum Blog von Conny Dethloff: https://blog-conny-dethloff.de/

    und hier zu seinem Buch: https://amzn.to/2uePttl

    und zum LinkedIn-Profil: https://bit.ly/2G884Zg

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Brückenbauen und freue mich über eine *****-Bewertung. Und natürlich dürfen Sie diese Episode weiterleiten :)

    Herzliche Grüße,

    Daniela Bessen

    #herzwerken

    #brückenbauen

    #kollaboration

    daniela@bessen-chain.de

    www.bessen-chain.de

    018 – Volker Geyer über Kooperation, EKS und innovative Geschäftsmodelle für Handwerksunternehmer

    Eine Lehrstunde für alle Unternehmer, die sich für die Themen Kooperationsmanagement und engpasskonzentrierte Strategie interessieren!

    Ausgehend von einer Krise hat Volker Geyer bereits vor 20 Jahren begonnen Kooperationen aufzubauen und hat an dieser Idee bis heute festgehalten.

    Da auch dieses Gespräch wieder voller wertvoller Anregungen ist, habe ich versucht, die Highlights in Kürze zusammenzufassen. … die Zusammenfassung fällt in der Tat etwas länger aus :)

    Es sind nicht Branchen, die kooperieren, sondern die Menschen. Wenn es menschlich nicht passt, wird es nicht funktionieren. Die Menschen müssen passen!

    Es geht darum, Köpfe, Herz und Bauch zu öffnen!

    Wie findet man diese Menschen?

    In dem direkte Fragen gestellt werden: Was können Sie ins Netzwerk einbringen? Wenn es nur darum geht, etwas zu nehmen, passt es nicht. Das gilt auch für Kunden. Je mehr man lernt loslassen, desto mehr kommt auf einen zu, was passt.

    Matching unterhalb der Wasseroberfläche, Matchmaking mit der Taucherbrille, mit Herz und Leidenschaft. Es fällt leicht zu sehen, was oberhalb ist, aber in der Tat ist der Bauch des Eisberges interessanter und entscheidend.

    Kurzfassung EKS
    Stärken erkennen
    Welche Problemlösung kann ich erarbeiten/anbieten, um spitz in den Markt zu gehen?
    Welche sinnvolle strategische Vernetzung gibt es?
    Tipp: Kooperationen mit Partnern eingehen, die sich gegenseitig weiterbringen wollen

    Kooperationsmanagement ist nicht „mal eben so“
    Kooperationen scheitern, weil der Kopf der Kooperation nicht ausgebildet ist und weil nicht Menschen zusammen passen.
    Kooperationen müssen moderiert werden
    Wenn Neid eine Rolle spielt, ist dies der Anfang vom Ende.

    Partner gewinnen, die die Spirale nach oben bewegen!
    Die Einstellung zählt, nicht wie weit jemand ist oder wie erfolgreich das Unternehmen bereits ist.

    Kooperation funktioniert in jeder Branche, denn die Mechanismen sind die gleichen, auch wenn die Produkte anders sind.

    Leben und Arbeiten sind eins.
    Inspiration kommt beim entspannten Ideenspinnen, bei Gespräch am Strand, im Weinberg, am Flipchart oder es fällt etwas vom Himmel.

    Das Leben ist spannend, wir wollen neue Wege gehen – es gibt keine Blaupause, der Weg ist immer wieder wie ein Urwald… Ideen entstehen aus Geschichten.

    Ganzheitliches Interior-Design ist der nächster Coup von Volker Geyer und seinem Netzwerk – man darf gespannt sein!

    Hier gibt es weitere Informationen und Inspiration:
    http://internet-marketing-tag-handwerk.de/
    http://www.malerische-wohnideen.de/
    http://thomas-issler.com/

    Ich wünsche viel Inspiration beim Zuhören und freue mich über ein Feedback!

    Herzliche Grüße,
    Daniela Bessen

    #herzwerken
    #brückenbauen
    #taucherbrille

    www.bessen-chain.de
    daniela@bessen-chain.de

    017 – Patrick Herrmann über Mut zur Veränderung, Risikobereitschaft und Handlungskompetenz

    Mut ist ein wichtiges Element für Innovation und Entwicklung.

    Deswegen freut es mich riesig, mit Patrick Herrmann die Gelegenheit gehabt zu haben, am Rande des New Work Camp 2.0 in Wremen ein Gespräch über Mut und Veränderungsbereitschaft zu führen.

    Diese Aussagen haben mich besonders berührt:

    Mut ist der erste Schritt zur Veränderung
    Mut ist Handlung trotz Angst, Unsicherheit und Risiko in liebender Handlung, die in einem moralisch-wertvollen Ziel mündet.

    Definition „Mutzone
    Risiko eingehen, Selbstsicherheit, Handlungskompetenz, Umgang mit Ängsten

    Was ist ein Risiko?
    Wo bin ich wirklich in Gefahr – und wo auch nicht?
    Je weniger Machtstruktur, desto weniger Risiko. Viele Risiken sind subjektiv.

    Verantwortung bleibt
    Ist es wirklich „gefährlich“?! Das finde ich nur heraus, wenn ich ein Risiko eingehe.

    Handlungskompetenz
    Entscheidungen treffen! Risiko eingehen, Ängste überwinden, ich habe es geschafft – oder nicht, aber ich habe es probiert!

    Jeder hat sein eigenes Sicherheitsbedürfnis: Kein Kletterer klettert 400 Meter sofort ohne Sicherheitsleine. Es geht nur Schritt für Schritt: im Risiko werden wir sicherer.

    Wände sind da, um zu zeigen, wie sehr ich etwas möchte.
    #lastlecture
    https://www.youtube.com/watch?v=ji5_MqicxSo

    Hier gibt es mehr von Patrick Herrmann:
    http://www.mutstifter.de/

    Ich sende Ihnen und Euch ermutigende Herzensgrüße,
    Daniela Bessen

    www.bessen-chain.de
    #herzwerken
    #cocreation
    #networkangel